04.12.2018 - Kategorie "Insolvenzverfahren"

Basketball Reginaolligist Rot-Weiss Cuxhaven Baskets stellt Insolvenzantrag

BASKETBALL REGIONALLIGIST ROT-WEISS CUXHAVEN BASKETS STELLT INSOLVENZANTRAG

Spielbetrieb in der Regionalliga Nord wird bis auf weiteres fortgesetzt


Die Cux-Basketball UG (haftungsbeschränkt) hat in der vergangenen Woche beim Amtsgericht Cuxhaven einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Daraufhin wurde heute der Bremer Sanierungsexperte Dr. Malte Köster aus der Kanzlei WILLMEKÖSTER zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Zusammen mit seinem Team hat Köster die Arbeit bereits aufgenommen und in einem ersten persönlichen Treffen mit den Baskets-Verantwortlichen in Cuxhaven abgestimmt, dass die Profimannschaft bis auf weiteres am Spielbetrieb in der Regionalliga Nord teilnimmt. Die Gehälter der Spieler sind über das Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit bis 31.12.2018 abgesichert. Köster wird sich in den nächsten Tagen unter anderem darum kümmern, die offenen Spielergehälter für die Monate Oktober und November zügig zur Auszahlung zu bringen. Parallel arbeitet Köster mit seinem Team daran, sich einen Überblick über die betriebswirtschaftlichen Perspektiven des Regionalligisten zu verschaffen.

 

Die Cuxhaven Baskets spielten in der Saison 2017/2018 noch in der 2. Basketball-Bundesliga ProB und waren im April 2018 am Ende der Saison in die Regionalliga Nord abgestiegen. Nach dem bislang durchwachsenen Verlauf der laufenden Saison 2018/2019 sollen die beiden verbleibenden Spiele des Jahres, vor allem das Heimspiel am 15.12.2018, für eine sportliche Trend-wende genutzt werden. Erste Zusagen von Sponsoren und Förderern stimmen die Verantwortlichen zudem optimistisch, dass der Spielbetrieb auch über den Jahreswechsel hinaus bis zum Ende der Saison sicherstellt werden kann.

 

Der Stammverein SV Rot-Weiss Cuxhaven von 1990 e.V. ist von der Insol-venz nicht betroffen. Dieser hatte seine Basketballmannschaft nebst Lizenz in die jetzt insolvente Cux-Basketball UG (haftungsbeschränkt) ausgegliedert.

 


Bild: Kriss Szurlatkowski

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