Gläubiger stimmen Insolvenzplan für FCK KGaA zu
Chance auf einen grundlegenden wirtschaftlichen Neustart genutzt
Die Gläubiger
der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA (FCK KGaA) haben bei einer
Versammlung des Amtsgericht Kaiserslautern unter Leitung von Richter
Waltenberger dem von der eigenverwaltenden Geschäftsführung mit Unterstützung
des Sachwalters vorgelegten Insolvenzplan zugestimmt. Nach diesem Votum kann
das Verfahren nun innerhalb weniger Wochen abgeschlossen werden.
Der auf
Restrukturierungen und Sanierungen spezialisierte Rechtsanwalt Dr. Frank
Schäffler von der Kanzlei Menold Bezler hat den Insolvenzplan zusammen mit der
Geschäftsführung des 1. FC Kaiserslautern verfasst. Die anwesenden Gläubiger im
Fritz-Walter-Stadion stimmten diesem zu.
„Ich danke
allen Beteiligten in diesem Verfahren für die kritisch‐konstruktiven Gespräche
und die jeweiligen Sanierungsbeiträge. Wir sind wie angekündigt diesen für den
FCK schwierigen, aber alternativlosen Schritt gegangen und sehen ihn als große
Chance für eine erfolgreiche Zukunft des 1. FC Kaiserslautern. Die Annahme des
Insolvenzplans erleichtert uns daher sehr“, erklärt der Geschäftsführer der FCK
KGaA, Soeren Oliver Voigt.
Der
Vorsitzende des Beirats der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH, Dr.
Markus Merk, dankt der Sachwaltung, dem Gläubigerausschuss, dem
Insolvenzgericht sowie der Geschäftsleitung für deren Einsatz: „Sie alle haben
- einigen Unwägbarkeiten zum Trotz - bei der Sanierungslösung und der konkreten
Gestaltung des Insolvenzplans eng und konstruktiv zusammengearbeitet. Deswegen
können wir das Verfahren in Kürze beenden, neu beginnen und uns gemeinsam mit
unseren Investoren der Saar-Pfalz-Invest GmbH engagiert auf die kurz-, mittel-
und langfristigen Ziele des FCK konzentrieren.“
Gläubigerversammlung bestätigt Eigenverwaltung, Sachwalter und Gläubigerausschuss
Die
Versammlung der Insolvenzgläubiger hat während des Termins des Amtsgerichts
Kaiserslautern die Eigenverwaltung, den Sachwalter sowie die Mitglieder des
Gläubigerausschusses bestätigt.
„Die Gläubiger
haben heute einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die Geschichte des FCK
fortgeschrieben werden kann“, kommentiert der Sachwalter Dr. Andreas
Kleinschmidt von der Kanzlei „White & Case LLP“ die Gläubigerversammlung.
„In einer gemeinsamen Anstrengung ist es uns im Wege eines vernünftigen
Ausgleichs der Interessen gelungen, die Arbeitsplätze und die Zukunft am
Betzenberg im Interesse der Gläubiger, der Anhänger sowie der ganzen Region zu
sichern“.
„Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir in so kurzer Zeit sehr konstruktive Gespräche mit den Großgläubigern führen konnten und wir möchten uns bei all denjenigen bedanken, die daran mitgearbeitet haben, dieses ganz besondere Verfahren zu einem guten und erfolgreichen Ende zu bringen“, erklärt Dirk Eichelbaum, Generalbevollmächtigter der FCK KGaA.
Wollen Sie umgehend informiert werden, wenn es Neuigkeiten zu diesem Verfahren gibt?
Testen Sie kostenfrei und unverbindlich 3 Tage lang diese Funktionalität - zum Beispiel über unser "Risk-Paket" - und wir benachrichtigen Sie, sobald zum Verfahren neue Nachrichten oder neue Beschlüsse vorliegen.