26.02.2024 - Kategorie "Insolvenzverfahren"

Gravenbrucher Kreis lobt Wissenschafts- und Journalismuspreis 2024 aus

Preis für eine eine Dissertation zu Fragestellungen im deutschen Restrukturierungs- und Insolvenzrecht

Der Gravenbrucher Kreis lobt bereits zum neunten Mal seinen Wissenschafts- und Journalismuspreis aus.


Der Preis richtet sich zum einen an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die eine Dissertation zu Fragestellungen im deutschen Restrukturierungs- und Insolvenzrecht verfasst haben und zum anderen an Medienschaffende, die über die Ereignisse und Folgen von Restrukturierungen oder Insolvenzen von Unternehmen oder auch ganzer Branchen berichtet haben.

 

„Gerade in diesen Zeiten halten wir es für wichtig, sowohl gute journalistische als auch wissenschaftliche Arbeit zu fördern“, betont Stefan Denkhaus, Sprecher des Gravenbrucher Kreises. „Wissenschaft und Journalismus gehören zu den unverzichtbaren Eckpfeilern einer demokratischen Gesellschaft. Sie versorgen Politik und Gesellschaft mit vielfältigen Informationen, stärken Bildung und Wissen der Bevölkerung, regen demokratische Diskurse an und sollen eine Basis für begründete politische und wirtschaftliche Entscheidungen sein. Mit der Verleihung unseres Preises wollen wir auch in diesem Jahr besonders gute journalistische und wissenschaftliche Arbeiten zu den Themen Restrukturierung und Insolvenz von Unternehmen würdigen.“

 

Im Gravenbrucher Kreis sind seit 1986 Vertreter führender Insolvenzkanzleien Deutschlands zusammengeschlossen, die sich durch umfassende Erfahrung und Kompetenz im Bereich überregionaler Restrukturierungs- und Insolvenzverfahren auszeichnen. Der Expertenkreis vergibt in zwei Kategorien den mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preis. Bewerbungen aus Wissenschaft und Journalismus können bis zum 15. Juni 2024 eingereicht werden. Die Preisverleihung wird am 19. September 2024 in Berlin stattfinden.

 

 

Teilnahmebedingungen

Für den Wissenschaftspreis können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Dissertationen einreichen, die einen Bezug zum deutschen Restrukturierungs- und Insolvenzrecht haben, an einer Universität innerhalb der Europäischen Union oder der Schweiz verfasst sowie überdurchschnittlich bewertet wurden.

 

Für den Journalismuspreis können Beiträge aus den Bereichen Print, Fernsehen, Radio und Online-Medien eingereicht werden, die Restrukturierungen und Insolvenzen von Unternehmen thematisieren. Die Beiträge müssen in deutscher Sprache verfasst und in einem journalistischen Medium veröffentlicht worden sein.

 

Berücksichtigt werden nur Arbeiten, die im Zeitraum vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2024 erschienen sind. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2024.

 

Detaillierte Ausschreibungsunterlagen und Informationen zur Einreichung finden sich auf der Website des Gravenbrucher Kreises:

 

www.gravenbrucher-kreis.de/wettbewerbe2024-auslobung/

 

 

Die Jury

Prof. Dr. Dirk Andres, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht, Düsseldorf

Prof. Dr. Reinhard Bork, Universitätsprofessor a. D., Lehrstuhl für Zivilprozess- und Allgemeines Prozessrecht, Universität Hamburg

Prof. Dr. Barbara Brandstetter, Professorin für Wirtschaftsjournalismus und -kommunikation, zuvor Redakteurin in Wirtschafts- und Finanzredaktionen unter anderem bei Welt, Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost, Hochschule Neu-Ulm

Stefan Denkhaus, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht, Hamburg

Prof. Dr. Lucas F. Flöther, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht, Halle (Saale)

Prof. Dr. Florian Jacoby, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilverfahrens-, Insolvenz- und Gesellschaftsrecht, Universität Bielefeld

Prof. Dr. Stephan Madaus, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozess- und Insolvenzrecht, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ulric Papendick, Geschäftsführender Direktor der Kölner Journalistenschule, zuvor Redakteur unter anderem bei Manager Magazin, Stern, Welt am Sonntag

Dr. Jens M. Schmidt, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, Wuppertal

Prof. Dr. Christoph Thole, Direktor des Instituts für Verfahrensrecht und Insolvenzrecht sowie des Instituts für Internationales und Europäisches Insolvenzrecht, Universität zu Köln

 

 

Über den Gravenbrucher Kreis

Im Gravenbrucher Kreis sind seit 1986 Vertreter führender Insolvenzkanzleien Deutschlands zusammengeschlossen, die sich durch umfassende Erfahrung und Kompetenz im Bereich überregionaler Restrukturierungs- und Insolvenzverfahren auszeichnen. Die Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung höchster Qualitäts- und Leistungsstandards, die sie durch das exklusive, von unabhängigen Auditoren geprüfte Zertifikat InsO Excellence nachweisen. Der Kreis hat aktuell 29 Mitglieder (davon 19 aktive und 10 passive). Sprecher des Gravenbrucher Kreises ist Stefan Denkhaus.

Seit seiner Gründung sieht sich der Gravenbrucher Kreis gefordert, das Restrukturierungs- und Insolvenzrecht sowie angrenzende Rechtsgebiete aus Sicht der Praxis fortzuentwickeln. Darüber hinaus bringt der Gravenbrucher Kreis seine Erfahrung in grenzüberschreitenden Konzerninsolvenzen ein und beteiligt sich an der Fortentwicklung internationaler Standards und Regeln im Bereich der Restrukturierung.

Der interdisziplinäre Erfahrungsaustausch und die gemeinsamen Diskussionen innerhalb des Gravenbrucher Kreises führen zu profunden Einschätzungen und fachkundigen Stellungnahmen. Diese genießen in der nationalen und internationalen Fachwelt des Restrukturierungs- und Insolvenzrechts hohe Anerkennung und finden in Gesetzgebungsverfahren Gehör.

 


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