15.05.2015 - Kategorie "Insolvenzverfahren"

Green Building Deutschland meldet Insolvenz an und soll saniert werden

Insolvente Green Building Deutschland GmbH soll saniert werden.

Vertriebsgesellschaft für Fertighäuser wird mit allen 38 Mitarbeitern fortgeführt


Die Green Building Deutschland GmbH soll saniert werden. Gestern hatte das Unternehmen, das bundesweit Fertighäuser vertreibt, beim Amtsgericht Cottbus Insolvenz angemeldet. Unter Aufsicht des vorläufigen Insolvenzverwalters Prof. Dr. Torsten Martini wird das Unternehmen mit allen 38 Mitarbeitern fortgeführt. Die Produktionsgesellschaft Green Building Production GmbH, die an 80 laufenden Bauvorhaben und 130 vor dem Start stehenden Fertigbauten beteiligt ist, ist mit ihren 110 Mitarbeitern nicht von der Insolvenz betroffen und produziert weiter.

 

Das Unternehmen mit Sitz in Bersteland Ortsteil Freiwalde musste wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden. Vor wenigen Tagen mussten in Österreich weitere zur Unternehmensgruppe gehörende Gesellschaften den Weg zum Konkursrichter antreten. In diesen Verfahren werden bereits erste Gespräche mit einem Investor geführt, der die operativen Gesellschaften in Österreich mit den bekannten Marken "Hanlo" und "Bau mein Haus" übernehmen will.

 

"In Deutschland ist die Auftragslage gut. Deshalb ist es mein Ziel, dass der Betrieb mit allen 38 Mitarbeitern uneingeschränkt fortgeführt wird. In den nächsten Tagen werde ich zusammen mit der Geschäftsführung den Geschäftsbetrieb stabilisieren. Alle laufenden Bauvorhaben sollen in der gewohnten Qualität fortgeführt werden", erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter Prof. Dr. Torsten Martini von der Berliner Kanzlei Leonhardt Rattunde.

 


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