28.08.2013 - Kategorie "Insolvenzverfahren"

OKKN schreibt wieder schwarze Zahlen

OKKN schreibt wieder schwarze Zahlen

Die insolvente OKKN Anlagenbau Klein, Keinz GmbH aus Bürstadt ist vorerst aus den roten Zahlen heraus.


Das Bürstädter Unternehmen hat seit Insolvenzantrag im März seine Kosten gesenkt und die Umsätze stabilisiert. Derzeit arbeitet OKKN nach Angaben der zuständigen Insolvenzverwalterin Sylvia Rhein wieder komplett kostendeckend. Damit sei, so Rhein, das Unternehmen seinem Ziel, im Rahmen des Insolvenzverfahrens wirtschaftlich wieder auf eigenen Beinen zu stehen, ohne betriebsbedingt Arbeitsplätze abzubauen, einen weiteren Schritt näher gekommen.

Ausschlaggebend für die positive Geschäftsentwicklung ist laut Rhein die hohe Motivation der Mitarbeiter und die gute Auftragslage. "OKKN schreibt wieder schwarze Zahlen", sagte Rhein, die mit ihrer Kanzlei auf Insolvenzen und Sanierungen spezialisiert ist. Bereits in der vergangenen Woche hatte sich die Gläubigerversammlung des südhessischen Metallbetriebes mit dem Geschäftsverlauf zufrieden gezeigt.


"Insbesondere die Umsatzentwicklung stellt sich sehr erfreulich dar. OKKN ist am Markt sehr präsent und die Akquisition von Neuaufträgen zeigt das Potential in diesem Unternehmen", sagte Rhein. Zu den Kunden des Metall-Fachbetriebs gehören vornehmlich mittlere und große Unternehmen der Chemiebranche.


Die OKKN Anlagenbau Klein, Keinz GmbH wurde 1994 gegründet. Der Umsatz belief sich 2012 auf 7,8 Mio. Euro.


Bild: kavitha

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