07.12.2021 - Kategorie "Insolvenzverfahren"

Transportunternehmen Glees + Auge: Vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet

AG Düsseldorf bestellt Dr. Paul Fink zum vorläufigen Insolvenzverwalter

Vorläufiges Insolvenzverfahren betrifft 54 Mitarbeitende - Geschäftsbetrieb läuft im vollen Umfang weiter


Für das Transportunternehmen Glees + Auge GmbH wurde durch das Amtsgericht Düsseldorf am 25. November 2021 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Das Gericht hat den Sanierungsexperten Dr. Paul Fink, Partner der Sozietät FRH Fink Rinckens Heerma Rechtsanwälte - Steuerberater, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Die Löhne und Gehälter der 54 Mitarbeitenden sollen bis einschließlich Januar 2022 über das Insolvenzgeld abgesichert werden.

 

Dr. Paul Fink ist aktuell mit Martin Georg Kirchner, Partner FRH Fink Rinckens Heerma Rechtsanwälte - Steuerberater, vor Ort, um die wirtschaftliche Situation des Unternehmens zu bewerten. Dr. Fink sagt: „Verantwortlich für die Schieflage bei Glees + Auge seien mutmaßlich verschiedene Faktoren. Diese gelte es in Ruhe zu eruieren. Jetzt liege die Priorität aber vorerst darauf, die Löhne und Gehaltszahlungen der Mitarbeitenden zu gewährleisten und die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten aus der Krise zu analysieren.“ Insbesondere prüfen Dr. Fink und sein Team die Finanzierung des laufenden Geschäfts und die Übernahmechancen.

 

Die Ansprache der 54 Mitarbeitenden durch die Sanierungsexperten Dr. Fink und Kirchner ist bereits erfolgt. Das Unternehmen verfügt über rund 36 Fahrzeuge, die vornehmlich Schüttgut, aber auch Stückgut im Raum Niederrhein bis ins Bergische Land und das Ruhrgebiet transportieren.



 

Über FRH Fink Rinckens Heerma Rechtsanwälte – Steuerberater

Der Tätigkeitsschwerpunkt von FRH Fink Rinckens Heerma Rechtsanwälte – Steuerberater ist die Sanierung und Insolvenzverwaltung mit einem Fokus, restrukturierungsfähige Unternehmen fortzuführen. Die Partner verstehen sich als Unternehmer auf Zeit. Dabei haben sie immer das Ziel vor Augen, erhaltungsfähige Betriebe wieder wettbewerbsfähig zu machen, möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern und zugleich bestmögliche Ergebnisse für die Gläubiger zu erzielen.

Die besondere Kompetenz liegt in der Erstellung von Insolvenzplänen, mit deren Hilfe mehrfach signifikante Quoten zugunsten der ungesicherten Gläubiger erzielt werden konnten. Alle Partner und Mitarbeiter von FRH Fink Rinckens Heerma Rechtsanwälte Steuerberater an den Standorten Düsseldorf, Mönchengladbach, Hamburg, Bochum, Bremen, Erfurt und Wuppertal denken nicht nur unternehmerisch, sondern übernehmen Unternehmensverantwortung. Unter Ausschöpfung betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Instrumentarien führt FRH umfassende Umstrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen durch, so dass sich bisher verlustbringende Einheiten operativ positiv entwickeln – immer im Interesse der Unternehmen und deren Gläubiger. Die Liquidation eines Betriebs betrachtet FRH erst als letzte Maßnahme. Die zur Sozietät gehörenden Insolvenzverwalter stehen in einem Kooperationsverhältnis mit der unbelasteten Geschäftsführung, um so deren Markt- und sonstige Fachkompetenz zugunsten der Gläubiger zu nutzen.

 


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