10.10.2016 - Kategorie "Insolvenzverfahren"

Universitätsklinik Münster übernimmt das Marienhospital in Steinfurt

Für die Standorte Steinfurt und Emsdetten ist eine tragfähige Lösung gefunden worden

Das UKM (Universitätsklinikum Münster) hat das Krankenhaus im westfälischen Steinfurt zum 1. Oktober 2016 übernommen.


Prof. Dr. med. Norbert Roeder, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des UKM, dankte anlässlich der Vertragsunterschrift allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit: „Wir haben es geschafft, die verschiedenen Interessen der Träger, der Politik und der Verwaltung in Einklang zu bringen.“

Dies unterstreicht der Generalbevollbemächtigte Dr. Jörg Bornheimer von der Sozietät GÖRG: „Für die Standorte Steinfurt und Emsdetten ist eine tragfähige Lösung gefunden worden, die die Gesundheitsversorgung in dieser Region auf ein solides Fundament setzt. Wir haben die Chance des Sanierungsverfahrens genutzt und können die beiden Standorte guten Gewissens ohne die Belastungen aus der Vergangenheit übergeben.“


Als Geschäftsbesorger war das UKM bereits seit März 2016 mit den Belangen des Krankenhauses in Steinfurt betraut. Mit seinen verschiedenen Fachabteilungen sichert das Steinfurter Krankenhaus die stationäre medizinische Versorgung für Steinfurt und die umliegenden Städte und Gemeinden.


Die Übernahme des Krankenhauses sichert nicht nur den Standort in Steinfurt-Borghorst. Das Gesamtkonzept sieht vor, die Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie nach Emsdetten zu verlagern. Dafür hat das UKM einen Erbbaurechtsvertrag über das 25.000 Quadratmeter große Areal unterzeichnet und das Gebäude von der insolventen Marienhospital Münsterland GmbH übernommen.


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