13.02.2017 - Kategorie "Insolvenzverfahren"

Insolvenzanmeldung der Protonet Betriebs GmbH

Erneut eine Gründerpleite: Protonet ist insolvent

Die Protonet Betriebs GmbH mit Sitz in Hamburg hat am 07.02.2017 beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.


Das Amtsgericht Hamburg hat mit Beschluss vom 07.02.2017 den Hamburger Rechtsanwalt Prof. Dr. Klaus Pannen zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Der vorläufige Insolvenzverwalter hat mit der Geschäftsleitung entschieden, dass die Geschäfte der Protonet Betriebs GmbH uneingeschränkt fortgeführt werden. Die Gehälter der 16 Angestellten sind durch das Insolvenzgeld bis Ende April gesichert. Während dieser Zeit wird der vorläufige Insolvenzverwalter gemeinsam mit der Geschäftsleitung ein Sanierungskonzept erstellen, das den langfristigen Bestand des Unternehmens sicherstellen soll. Dies bedeutet, dass weiterhin die im Markt sehr anerkannte Soft- und Hardware weiterverkauft wird. Zudem wird der Support der Bestandskunden weiter gewährleistet. Auch die IT-Infrastruktur, die für die vollumfängliche Nutzung der Protonet-Systeme notwendig ist, bleibt bestehen.


Prof. Dr. Klaus Pannen:

"Ich bin fest davon überzeugt, dass gerade im Hinblick auf die hohe Motivation der Mitarbeiter der Protonet Betriebs GmbH und angesichts des erstklassigen Produkts, das im Markt einmalig ist, ein langfristiges Überleben des Unternehmens sichergestellt wird."




Herr Prof. Dr. Pannen ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Namensgeber der überregional tätigen Sozietät PROF. DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE. Während seiner mehr als 30jährigen Berufspraxis hat Herr Prof. Dr. Pannen zahlreiche Insolvenzverfahren, Konkurs- und Gesamtvollstreckungsverfahren als Verwalter bearbeitet und zahlreiche Unternehmen im In- und Ausland saniert. 

Die Sozietät PROF. DR. PANNEN RECHTSANWÄLTE, mit Hauptstandorten in Hamburg, Frankfurt am Main, Berlin und Dresden, gehört zu den in Deutschland führenden Insolvenzverwalterpraxen.


 

Über Protonet:
Protonet, ein Hard- und Softwarehersteller, ermöglicht Teams ihre Geschäftsabläufe effektiver zu gestalten, ohne dabei selbst IT-Experten zu sein. Die privaten Cloud-Server von Protonet bieten Anwendergruppen Rechtssicherheit, weil sie cloud-fähige Anwendungen auf ihren eigenen Protonet Servern betreiben und alle Daten dort speichern können. Diese Datenhoheit ist ein wesentliches Gut in unserer global vernetzten Gesellschaft. Die kleinen, leisen, energieeffizienten und optisch ansprechenden orangefarbenen Serverboxen können direkt in jedes Büro einziehen und finden selbst auf einem Schreibtisch Platz. Protonet SOUL, die Kollaborationssoftware, eröffnet Mitarbeitern und Partnern den Weg zu einer effektiven Zusammenarbeit. Sie ist leistungsfähig, aber dennoch einfach in der Anwendung und Verwaltung.

Die Protonet Betriebs GmbH wurde 2012 von Ali Jelveh und Christopher Blum gegründet. 2014 wurde Protonet mit einer Investitionssumme von drei Millionen Euro Crowdfunding-Weltmeister und anschließend von Seedmatch sowie bei den Lead Awards zum Start-up des Jahres 2014 gewählt. Seit Anfang 2016 ist das Unternehmen Teil des Accelorator Programms von Y-Combinator.


Bild: Protonet

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