27.02.2018 - Kategorie "Insolvenzverfahren"

Things I Like GmbH zieht Insolvenzantrag zurück

Finanzspritze für Monoqi: Insolvenzantrag  zurückgezogen

Finanzierungszusage über 3 Mio. Euro von Bestandsinvestoren - Geschäftsbetrieb für MONOQI.com gesichert


Die Things I Like GmbH hat heute den am 23. Februar 2018 beim zuständigen Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingereichten Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens zurückgezogen.

Unsicherheiten bezüglich einer zugesagten Folgeinvestition hatten den Insolvenzantrag am vergangenen Freitagabend notwendig gemacht. In intensiven Verhandlungen ist es der Geschäftsleitung nun jedoch gemeinsam mit Altinvestoren gelungen, die Folgefinanzierung und damit den Fortbestand der Geschäftsaktivitäten zu sichern. Zugesagt wurden 3 Millionen Euro und eine Option auf weitere 2 bis 4 Millionen Euro in Abhängigkeit von erreichten Restrukturierungszielen. Die Investoren zeigten sich zuversichtlich, dass mit der starken Nutzerbasis und MONOQI als etablierter Marke eine erfolgreiche Umsetzung des Restrukturierungskonzeptes möglich sei.

Die Things I Like GmbH führt die 2012 gegründete Design-Plattform MONOQI. Mit rund 3,3 Mio. registrierten Nutzern zählt MONOQI zu den beliebtesten Onlineplattformen für kuratiertes Design im deutschsprachigen Raum und bietet täglich über 100 neue Produkte von bis zu zehn Designern in zeitlich limitierten Flash Sales an. Die Fortsetzung des kontinuierlich starken Wachstums der Vorjahre ist MONOQI 2017 mit 11 Prozent Umsatzwachstum nur eingeschränkt gelungen, da Mittel der geplanten Wachstumsfinanzierung nicht voll zur Verfügung standen.

„Der Schritt in Richtung Insolvenzverfahren ist uns sehr schwer gefallen, war aber sowohl für die Erschließung neuer Optionen als auch rechtlich zwingend notwendig“, erklärt Simon Fabich, Gründer und Geschäftsführer der Things I Like GmbH. „Ich freue mich sehr, dass wir eine Lösung gefunden haben, MONOQI zu erhalten. Das Unternehmen muss nun strategisch neu ausgerichtet werden.“


Bild: gotscoliosis

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